Erasmus+ Leitaktion 1

Noch bis zum 2. Februar 2017 kann ein europäisches Mobilitätsprojekt beantragt werden.

Mobilität von Einzelpersonen (Studierende, Berufsschüler/-innen, Auszubildende, junge Menschen in Jugendaustausch und Freiwilligentätigkeit) fördern die internationale Dimension in allen Bildungsbereichen und steigern Schlüsselkompetenzen und Fertigkeiten.

Im Zentrum des EU-Programms steht daher die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Das Programm erstreckt sich auf folgende Bereiche:

1. allgemeine und berufliche Bildung auf allen Ebenen im Sinne des lebenslangen Lernens, einschließlich Schulbildung (Comenius), Hochschulbildung (Erasmus), internationale Hochschulbildung (Erasmus Mundus), berufliche Aus- und Weiterbildung (Leonardo da Vinci) und Erwachsenenbildung (Grundtvig);
2. Jugend (JUGEND IN AKTION), insbesondere im Kontext des nicht formalen und des informellen Lernens;
3. Sport, insbesondere Breitensport

Die Ziele des Programms werden mit Hilfe der folgenden Leitaktionen verfolgt:

- Lernmobilität von Einzelpersonen;

- Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und Austausch sowie

- Unterstützung politischer Reformen

Antragstermin Erasmus+ Leitaktion 1:

02. Februar 2017 12.00 Uhr (MESZ)

Kontakt: info(at)europakompetenz.com

 

Förderung Europäischer Kooperationsprojekte

Mit europäischen Kooperationsprojekten wird das Zusammenarbeiten von Kultureinrichtungen aus mehreren am Programm teilnahmeberechtigten Ländern gefördert.

Es finden grenzübergreifende Vorhaben Unterstützung, die die Programmziele von KREATIVES EUROPA – KULTUR realisieren und gemeinsam von den beteiligten Partnereinrichtungen umgesetzt werden.

Die Projekte sollen innovative Ansätze zur Publikumsentwicklung sowie neue Geschäftsmodelle erproben, wobei auch die Nutzung digitaler Technologien zur Verbreitung und Produktion kultureller Werke unterstützt wird.

Es sollen sowohl der interkulturelle Dialog zwischen den beteiligten Kulturakteuren angeregt als auch breite Bevölkerungsschichten einbezogen werden, um mit kulturellen Werken möglichst viele Menschen zu erreichen.
Des Weiteren werden die Mobilität von kulturell Tätigen und kulturellen Werken sowie die Kompetenzen der europäischen Kulturschaffenden und Kreativen gefördert, um ihnen internationales Arbeiten möglich zu machen.

Der Förderbereich umfasst 2 Kategorien:

Kleine Kooperationsprojekte: max. 4 Jahre Laufzeit, mind. 3 Einrichtungen der Kultur- und Kreativbranche aus 3 Teilnehmerländern, max. 200.000 Euro Zuschuss pro Projekt, max. 60% der förderfähigen Projektkosten

Große Kooperationsprojekte: max. 4 Jahre Laufzeit, mind. 6 Einrichtungen der Kultur- und Kreativbranche aus 6 Teilnehmerländern, max. 2 Mio. Euro Zuschuss pro Projekt, max. 50% der förderfähigen Projektkosten

Die Antragstellung ist einmal im Jahr möglich.

Die Einreichfrist 2016 liegt voraussichtlich auf Ende Oktober 2016.

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„SME Innovation Associate“ – Neues Förderprogramm für KMU

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist Expertenwissen zwingend erforderlich, um eine innovative Idee weiterverfolgen zu können.

Damit KMU leichter hochqualifiziertes Fachpersonal gewinnen und ihr Innovationspotential weiter ausbauen können, hat die Europäische Kommission im Rahmen von HORIZON 2020 das Förderprogramm „SME Innovation Associate” aufgelegt.

Innovative KMU erhalten darüber die Möglichkeit, einen promovierten Wissenschaftler aus der ganzen Welt als Mitarbeiter bei sich zu beschäftigen, wenn sie finanziell bedingt oder wegen Fachkräftemangel im eigenen Land nicht fündig werden. Bedingung ist, dass der neue Mitarbeiter die transnationalen Mobilitätskriterien erfüllt und demnach bisher in einem anderen Staat als dem des aufnehmenden Unternehmens geforscht hat. Darüber hinaus hat er über die nötige Expertise (Fachwissen) zu verfügen, um die Idee des Unternehmens voranzubringen.

Mit dem Zuschlag bekommt das antragstellende KMU eine Förderung, die es ermöglicht, dem Forscher für ein Jahr ein landestypisches Gehalt zu zahlen und weitere damit verbundene Ausgaben, wie z.B. Dienstreisen, zu tätigen. Des Weiteren werden Schulungsmaßnahmen für Forscher und Führungskraft organisiert.

Das Förderprogramm ist als Pilotmaßnahme angelegt. Noch bis 30. Juni 2016 können sich Unternehmen, sowohl Start-Ups als auch etablierte Betriebe, um die Förderung bewerben. Es werden 90 Antragsteller für die Teilnahme ausgewählt. Der offizielle Start für die zu rekrutierenden Wissenschaftler ist für den 1. September 2017 vorgesehen.

Wenn Sie bei der Beantragung von öffentlichen Fördermitteln von uns kompetent unterstützt werden möchten, kontaktieren Sie  uns bitte via e-mail oder rufen Sie uns direkt an unter: +49 30 223 696-65.

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Smart Cities and Communities lighthouse projects

Smart and Sustainable Cities

Die Europäische Innovationspartnerschaft für Intelligente Städte und Gemeinden (EIP) vereint Städte, Industrie und Bürger in dem Bestreben, städtisches Leben durch nachhaltigere integrierte Lösungen zu verbessern.

Dies umfasst insbesondere eine bezahlbare und effiziente Energieversorgung, intelligente Mobilitätskonzepte, bessere Verkehrslösungen, saubere Luft und die Verringerung von negativen Effekten der Urbanisierung. Dazu kommen eine intelligente Stadtplanung und eine sinnvolle Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien und  entsprechender Dienstleistungen an der Schnittstelle von Mobilität und Energieversorgung.

Intelligente und nachhaltige Städte sollen mit angewandten Innovationen, partizipativen Ansätzen und besserer Planung unter Beweis stellen, dass integrierte Lösungen für das zukünftige Leben in der Stadt kostengünstiger sind als eine große Anzahl individueller Lösungen. Dieses Herangehen erfordert ein neues Konzept der Zusammenarbeit von involvierten Partnern.

Lighthouse Cities

In Horizont 2020 wird das Konzept der “Lighthouse Cities” aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm fortgeführt. Lighthouse Cities haben eine Vorbildfunktion, indem sie integrative und innovative Lösungen im großen Maßstab entwickeln und testen. Jede Lighthouse City kann nur ein einziges Mal Lighthouse City werden.

Das Ziel für das Jahr 2020 besteht in einer signifikanten Anzahl neuer Lighthouse Cities in verschiedenen europäischen Mitgliedsstaaten, die unterschiedliche geografische, klimatische und ökonomische Eigenschaften haben.

Der Aufruf zur Projekteinreichung endet am: 5. April 2016.

German Motion Picture Fund fördert deutsche Filmwirtschaft

Das BMWi unterstützt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der deutschen Filmwirtschaft mit jährlich 10 Mio. Euro. Hierfür wurde das Förderprogramm “German Motion Picture Fund” aufgelegt.

Vorgesehen ist die Förderung international koproduzierter Filme mit hohen Herstellungskosten in Deutschland sowie die Förderung innovativer Serien in Kinoqualität. Die Zukunft der Filmwirtschaft liegt im digitalen Filmschaffen, somit ist das Ziel des Programms, digitales Filmschaffen in Deutschland zu realisieren.

“German Motion Picture Fund” ist ein eigenständiges Förderprogramm. Die Schwerpunkte des BMWi: digitale Wirtschaft und innovative Technik werden durch das Förderprogramm abgebildet. Erstmalig werden auf Bundesebene innovative Serienformate und digitales Filmschaffen – insbesondere die technisch-kreativen Dienstleister – gezielt gefördert. Das Programm entspricht der Doppelrolle des kreativen Mediums Film als Kulturgut und Wirtschaftsgut und stärkt damit die deutsche Filmwirtschaft im internationalen Standortwettbewerb.

Der “German Motion Picture Fund” geht nun mit der Veröffentlichung der aktuellen Förderrichtlinie an den Start. Für die Abwicklung ist die Filmförderungsanstalt (FFA) zuständig.

Anträge können ab dem 15. Dezember 2015 gestellt werden, Auszahlungen erfolgen ab dem 1. Januar 2016.

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Technologiewettbewerb Digitale Technologien für die Wirtschaft (PAiCE)

Digitale Transformation der Industrie

Mit der Digitalen Agenda 2014 – 2017 werden erforderliche Transformationsprozesse auf den Weg gebracht. Hohes Potenzial wird vor allem der vernetzten Produktion beigemessen, als Impulsgeber für eine grundlegende Neugestaltung von Wertschöpfungsketten und zur Schaffung von neuen Geschäftsmodellen in deutschen Leitbranchen. Ziel ist es, Deutschland zum Leitanbieter für intelligente Produktion und Logistik und zum Leitmarkt für intelligente Produkte zu machen.

Im Focus der Fördermaßnahme stehen innovative Ansätze zur Integration zukunftsweisender digitaler Technologien in industrielle Prozesse und Anwendungen. Diese sollen zur Steigerung von Effizienz, Qualität sowie Ressourcen- und Umweltschonung beitragen und  neue Geschäftsaussichten eröffnen. Dabei geht es insbesondere um den Einsatz und die Nutzung von heute bzw. in naher Zukunft verfügbaren Technologien in flexiblen Wertschöpfungsnetzen. Die angestrebten Konsortien sollen das Know-how wissenschaftlicher Institutionen sowie Wirtschaftsunternehmen als Hersteller, Anbieter und/oder Anwender einbinden. Perspektiven der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Verwertung erzielter Ergebnisse sind darzulegen.

Im Rahmen des neuen Technologieprogramms soll anhand prototypischer Lösungen in konkreten Anwendungsfeldern aufgezeigt werden, welche neuen Möglichkeiten die Integration – das digitale Zusammenwirken oben genannter Technologien – eröffnet.

Die vorliegende Fördermaßnahme zielt auch auf die Nutzung und Integration von Ergebnissen spezifischer Forschungsprogramme. Zu berücksichtigen sind insbesondere die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranlassten Programme „Produktionstechnikforschung“, „5G – Industrielles Internet“, „Zuverlässige drahtlose Kommunikation in der Industrie“ sowie weitere in Frage kommende Förderaktivitäten insbesondere auf nationaler und europäischer Ebene. Doppelförderung ist ausgeschlossen.

Grundsätzlich ist auf aktuelle Ergebnisse der Forschung in diesen Technologiefeldern zurückzugreifen, um diese in übergreifenden prototypischen Systemlösungen zu verifizieren. Grundlagenforschung ist nicht Gegenstand des Programms.

Voraussetzung für die Förderung ist das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern zur Lösung von gemeinsamen Forschungsaufgaben (Verbundprojekte), die den Stand der Technik deutlich übertreffen und neue Anwendungen ermöglichen.

Es sind sechs Phasen vorgesehen, wobei die Phasen 1 und 2 einem vorgeschalteten Ideenwettbewerb entsprechen:

Phase 1 (19. November 2015 bis 21. März 2016): Erarbeitung und Einreichung von Projektskizzen

Phase 2 (22. März 2016 bis 3. Mai 2016):
Bewertung und Auswahl der besten Skizzen zur Förderung unter Einbeziehung unabhängiger Gutachter

Phase 3 (9. Mai 2016 bis 27. Mai 2016)
Workshops zur Synergiefindung zwischen den Gewinnern des Wettbewerbs, Antragstellerberatung

Phase 4 (bis 15. Juni 2016)
Antragstellung

Phase 5 (ab 16. Juni 2015):
Nachforderungen und Prüfung der Förderanträge

Phase 6 (ab Oktober 2016):
Laufzeitbeginn der ersten Projekte

Einsendeschluss ist der 21. März 2016, 12.00 Uhr.

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Horizon 2020 – Internet of Things

Die EU unterstützt das “Internet der Dinge”

Die Dinge, die alltäglich genutzt werden, smart zu machen und über das Internet miteinander zu verknüpfen, ist eine Vision mit großem gesellschaftlichen Mehrwert.

Vor diesem Hintergrund möchte die EU den technologischen Aufschwung rund um das Internet der Dinge (IoT) in Europa schneller etablieren. Gefördert werden großangelegte Pilotprojekte in industriellen und gesellschaftlichen Anwendungsgebieten von ökologisch nachhaltigen Wearables bis zu Innovationen für das Leben im Alter. Die Pilotprojekte sollen fokkusiert und zielorientiert sein und über das Internet der Dinge reale industrielle/gesellschaftliche Herausforderungen lösen.

Im „Research & Innovation“ des Förderprogramms Horizont 2020 sollen Forschungskollektive von mindestens drei Parteien enstehen, die je in einem anderen EU-Mitgliedstaat oder einem assoziierten Land beheimatet sind.

Hierfür stellt die EU in den nächsten zwei Jahren Fördermittel in Höhe von 140 Mio. € zur Verfügung. Es werden insbesondere Projekte mit EU-Beteiligung zwischen 15 und 20 Mio. € in den nachstehenden Themenbereichen gefördert:

Pilot 1: Smart living environments for aging well
Pilot 2: Smart farming and Food Security
Pilot 3: Wearables for smart ecosystems
Pilot 4: Reference zones in EU cities
Pilot 5: Autonomous vehicles in a connected environment

Die Förderkriterien konzentrieren sich entsprechend dem Anwendungsgebiet auf den gesellschaftlichen Nutzen, das ökonomische Wachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen oder auf Umweltschutzaspekte.

Die Projekte sollten die komplette Wertschöpfungskette bis hin zum Anwender
abdecken. Im Rahmen von Horizon 2020 ist eine Förderung in Höhe von 70% bis 100% auf die zuwendungsfähigen Kosten möglich.

Einreichungsfrist: 12. April 2016

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Erneuerbar Mobil – Förderung der Elektromobilität

Das Bundesumweltministerium (BMUB) fördert Projekte zum Thema Elektromobilität. Hintergrund und Ziel ist es, Deutschland in Zukunft als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren.

Folgende Schwerpunkte stehen im Focus der Förderung:

Ermittlung der Umwelt- und Klimafaktoren durch Feldversuche in   ausgewählten Fahrzeugsegmenten/Anwendungsbereichen,

Feldversuch zum Erproben elektrischer Antriebe bei schweren Nutzfahrzeugen und deren Energieversorgung per Oberleitung,

Erschließung des Klima- und Umweltvorteils von Elektrofahrzeugen im Zusammenwirken mit Energieversorgungssystemen

Markteinführung mit ökologischen Standards: Identifikation von Flottenanwendungen, bei denen in der Anfangsphase der größte ökologische Mehrwert zu erwarten ist.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung. Die Höhe der Förderung beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten. Für Forschungseinrichtungen bis zu 100%. Eine genaue Darlegung der späteren Verwertung der Ergebnisse in Form eines Verwertungsplans ist vorzulegen, die Umsetzung des Verwertungsplans ist anzustreben und entsprechend nachzuweisen.

Das Programm hat bisher schon ca. 100 Unternehmen und Institute in anspruchsvollen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben unterstützt. Seit 2009 und bis 2016 werden etwa 250 Mio. € für F&E-Vorhaben an Fördermitteln vergeben. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sich die neuen Projektvorschläge von den bisher geförderten Projekten abgrenzen. Weil schon viele Projekte gefördert wurden, ist den Projekten, die einen hohen Innovationsgrad aufweisen und einen erheblichen Erkenntnisgewinn versprechen, der Vorzug zu geben.

Auch die Förderung von Verbundprojekten mit ausländischen Partnern ist möglich, wobei der ausländische Kooperationspartner seine Aufwendungen ohne Zuschuss durch den Bund zu finanzieren hat.
Es gibt weder Begrenzungen beim Projektvolumen noch ist es zwingend, dass es sich um ein Verbundprojekt handeln muss.

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Tranche können Projektskizzen (15 Seiten) bis 13. November 2015, in der zweiten Tranche bis 26. Februar 2016 bei dem beauftragten Projektträger eingereicht werden.

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Mobilitätscharta für die Berufsbildung

Es gibt ein neues Förderinstrument für Berufsbildende Einrichtungen, die Erfahrung in der Durchführung von Mobilitätsprojekten haben und ihre Internationalisierungsstrategie ausbauen möchten. Diese haben die Chance, mit der Erasmus+ Mobilitätscharta für die Berufsbildung besondere Förderbedingungen zu erhalten.
Die Qualitätsverpflichtung in Mobilitätsprojekten der Berufsbildung bildet hierbei die Grundlage für alle Mobilitätsprojekte. Eine Voraussetzung der Beanspruchung auf die Mobilitätscharta ist es, den Stand der Internationalisierung im Bereich der Berufsbildung in der eigenen Einrichtung und eine Entwicklungsstrategie in diesem Bereich bis 2020 zu beschreiben.

Hintergrund
Ziel der Mobilitätscharta ist es, den Internationalisierungsprozess der Berufsbildung in Europa zu fördern. Einrichtungen mit nachweislichen Erfahrungen in der Durchführung von Projekten sowie definierten Zielen für ihre Internationalisierung können durch die Mobilitätscharta im Bereich “Erasmus+ Mobilitätsprojekte in der Berufsbildung” zu vereinfachten Bedingungen für die Fördermittelbeantragung gelangen. Die Mobilitätscharta ist ein attraktives Label mit dem akkreditierte Einrichtungen ihre Mobilitätsmaßnahmen längerfristig und mit größerer finanzieller Sicherheit planen können.

Verfahren
Die Mobilitätscharta wird in einem eigenen Verfahren beantragt. Ein Einreichen der Anträge auf die Mobilitätscharta ist einmal im Jahr möglich. Der Antrag wird nach formalen und inhaltlichen Kriterien geprüft.

Diese sind in einem Europäischen Aufruf beschrieben. In diesem, Ende des Jahres erscheinenden, Call werden die Förderfähigkeitskriterien und die Antragsfrist veröffentlicht.
Der Call legt die Zugangs- und Vergabekriterien fest. Wer sich für die Mobilitätscharta interessiert, hat vor allem zwei Kriterien in Bezug auf die Einrichtung zu prüfen:
• Teilnehmende in Projekten unter der Charta werden überwiegend (mindestens zu 70%) Personen aus Bildungsgängen der eigenen Einrichtung sein
• Bei den drei zuletzt abgerechneten Projekten lag die Ausschöpfung im Vergleich zur ersten Vertragssumme bei mehr als 80%.
Die nächste Beantragung einer Mobilitätscharta ist in 2016 möglich. Mit einer Mobilitätscharta aus 2016 kann erstmals in 2017 ein vereinfachter Projektantrag gestellt werden, für Einrichtungen ohne Mobilitätscharta gilt das herkömmliche Verfahren.

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Horizont 2020: 16 Mrd. Euro für Forschung und Innovation

Die Europäische Kommission hat am 13. Oktober 2015 das neue Horizont 2020-Arbeitsprogramm für die nächsten zwei Jahre beschlossen. Insgesamt werden in dem Zeitraum fast 16 Milliarden Euro in Forschung und Innovation investiert. Das neue Programm soll wesentliche Beiträge zu den politischen Zielen der Kommission leisten: Arbeitsplätze, Wachstum und Investitionen, Digitaler Binnenmarkt, Energieunion und Klimaschutz, Binnenmarkt mit einer stärkeren Wirtschaft sowie die EU als globaler Akteur.

Das Arbeitsprogramm 2016-17 eröffnet ein breites Spektrum an Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, Ausschreibungen und anderer Maßnahmen wie die „Horizont-Preise“, welche Förderpotenziale in nahezu 600 Themenschwerpunkten bieten. Forschung und Innovation sind der Antrieb des Fortschritts in Europa für Herausforderungen wie Zuwanderung, Klimawandel, saubere Energie und gesunde Gesellschaften.

Das Förderprogramm wird wissenschaftliche Spitzenleistungen in Europa fördern und sieht vor, dass rund 5,8 Milliarden Euro in der Programmgruppe „Wissenschaftsexzellenz“ zur Verfügung stehen. Rund 3,4 Milliarden Euro sollen dazu beitragen, die „führende Rolle der Industrie“ auszubauen, und ca. vier Milliarden Euro werden für die „Gesellschaftlichen Herausforderungen“ bereitgestellt.

Mit dem aktuellen Programm werden auch Querschnittsinitiativen unterstützt: z.B. Technologien für automatisiertes Fahren (über 100 Mio. EUR), das Internet der Dinge (139 Mio. EUR) im Zusammenhang mit der Digitalisierung der EU-Wirtschaft, Industrie 2020 und Kreislaufwirtschaft (670 Mio. EUR) für den Aufbau tragfähiger Volkswirtschaften sowie Intelligente und nachhaltige Städte (232 Mio. EUR), damit Umwelt, Verkehr, Energie und digitale Netze in urbanen Gebieten der EU besser miteinander vernetzt werden.

Insgesamt sollen ca. zwei Milliarden Euro des Gesamtbudgets an Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) gehen.

Wir begleiten Sie kompetent auf Ihrem Weg zum Projektantrag, beim Antragsmanagement und unterstützen Ihre Suche nach geeigneten Projektpartnern.

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